... Couscous, Kohlchips und leichter Senfsoße

Diese Woche gab es bei mir drei Kochexperimente, von denen mir zwei gelungen und für den Alltag empfehlenswert sind.

Ein Pfannengericht, was ich nur aus vorhandenen Lebensmitteln aus den Küchenschränken zusammengestellt habe, ist eine etwas ungewöhnliche aber schmackhafte Mischung aus gekochtem Couscous mit Weißkohl und Wiener Wurst. Das klingt wohl etwas unpassend, aber ich wollte mal testen, was man daraus machen kann. Alles in einer Pfanne gebraten ergibt auch ein schnelles Essen. Damit es nicht zu fad schmeckt, wie ich feststellte, kommt es bei diesem Gericht absolut auf die Würzung an. Ich habe mich für die orientalische Richtung entschieden und mit etwas Gewürzmischung Ras el-Hanout schmeckt das Ganze gleich hervorragender. Auch der Kohl schmeckt erstaunlicherweise nicht so intensiv, wie ich das erwartet hatte. Bei dem Gericht kann nicht viel schiefgehen, was oft bei Pfannengerichten der Fall ist. Fazit: Keine Sterneküche aber einfach gekocht und wiederholungswürdig!

Dieses Jahr liegen in der Herbst-/Winterkochsaison Kohlchips aller Art voll im Trend. In fast jeder Zeitschrift mit Rezepten fand ich diese Kochidee. Für Kohl kannte ich auch eher die klassischen Rezepte von Suppe über Roulade bis hin zur Gemüsebeilage, daher klang die neue Variante von gebackenen Kohlblättern äußerst spannend für mich. Da die Zubereitung auch sehr einfach und zeitsparend ist, wollte ich die Kohlchips ausprobieren. Ich verwendete einen Jaroma-Kohl (der Urtyp des Weißkohls), etwas Olivenöl und Salz. Das alles habe ich in einer Schüssel gemixt und vorher jedes einzelne Kohlblatt von beiden Seiten trocken getupft. Das war doch etwas aufwändiger, als ich dachte. Auf ein Backblech nebeneinander verteilt, ließ ich die Blätter bei 130 Grad ca. 10 Minuten knusprig backen. Ich stellte mir schon knackige herzhafte Chips vor, da es auch angenehm nach Kohl roch. Nach dem Öffnen der Ofentür waren die Kohlblätter leider viel zu weich und an mehreren Stellen zu braun. Fazit: Damit muss ich nun weiterhin experimentieren, um die richtige Chipskonsistenz hinzubekommen. Das war gar nicht so einfach, wie gedacht. Falls ihr Tipps zur Kohlchips-Zubereitung habt, dann unbedingt her damit. Auf meinem Twitteraccount oder meiner Facebookseite können wir uns gern darüber austauschen.

Ein alter Klassiker aus unseren Kindheitstagen ist Eier mit Senfsoße. Das war das einzige Essen, was ich gern in der Schulkantine gegessen habe. Den Rest konnte man da eher als unappetitlich bezeichnen. Das ging wohl vielen so. Da ich noch mehrere Eier im Kühlschrank hatte, gab es diese Woche gekochte Eier mit einer kalorienarmen Senfsoße. Ich habe auf die kohlenhydratreiche Kartoffeln verzichtet, dafür lieber ein Ei mehr gegessen. Das ist auch mal wieder ein Rezept, was sehr schnell und einfach werktags zubereitet werden kann. Da ich das Gericht eher kalorienarm kochen wollte, habe ich auf die Mehlschwitze in der Senfsoße verzichtet. Viel einfacher und schneller geht es mit leicht erwärmten Naturjoghurt, Senf, Zitronensaft, Salz und Pfeffer. Tatsächlich schmeckte mir diese leichte Soße noch besser als mit Mehlschwitze. Auch die richtige Dosis Senf macht dabei viel aus. Ich kann das einfache und köstliche Rezepte nur empfehlen und werde es nun garantiert öfter kochen. Mein Fazit: immer wieder gelungen und alltagstauglich!